Signalgarten
Signalgarten, Foto: Dr. Andreas Kühnel

Um unseren Besuchern einen kleinen Einblick in die Vielfältigkeit der Eisenbahnsignale zu geben, wurden entlang des ehemaligen Ablaufberges insgesamt 46 Eisenbahnsignale und 2 Straßensignale für Bahnübergänge aufgestellt.

Wie auch der Straßenverkehr und Schiffsverkehr verwendet die Eisenbahn unterschiedliche Zeichen und Signale um den Fahrtablauf eines Zuges zu beinflussen oder auf bestimmte Situationen an der Strecke hinzuweisen.

Bereits im Jahre 1875 war es erforderlich geworden eine Eisenbahnsignalordnung (ESO) in Kraft zu setzen. 1959 wurde die heutige ESO neu gefasst und wird ständig aktualisiert.

Das gültige Signalbuch der DB AG umfasst derzeit 15 Signalgruppen und unterscheidet Vorsignale, Hauptsignale, Zusatzsignale, Geschwindigkeitsregelungssignale, Schutzhaltsignale, Rangiersignale, Weichensignale, Signale für das Zugpersonal, Signale für den elektrischen Zugbetrieb, Zugsignale, Signale an Fahrzeugen, Rottenwarnsignale, Nebensignale, Signale an Bahnübergängen und sonstigen Signale.

Aufgeteilt in diese Gruppen gibt es insgesamt 110 verschiedene Signale mit teilweise unterschiedlichen Signalbildern.